Der Wert der Zeit

"Arachnes Fadenspiele"


Was Dich in "Arachnes Fadenspiele" erwartet

 

Die Hefte von "Arachnes Fadenspielen" sind unterteilt in die Themen

  1. Schnurbindungstechniken (Hefte 1-4)
  2. Double-Face Techniken (Hefte 5-8)
  3. Diagonaltechniken (Hefte 9-13)
  4. Flottiertechniken (Hefte 14-18)
  5. Techniken mit ausgelassenem Einzug (Hefte 19-25)

Jedes Thema stellt verschiedene bekannte Webtechniken wie die einfache Schnurbindungstechnik (Heft 1), die Missed-Hole Technik (Heft 23,1 und 23,2) oder die Köper Technik (Heft 17,1-3) vor. Darüber hinaus werden weniger bekannte wie die monochrome Double-Face Technik (Heft 8) und die Damasttechnik (Heft 18) vorgestellt.

 

Heft 0 präsentiert einführende Erklärungen, z.B. über die Möglichkeiten, wie ein Webbrief gelesen werden kann, Tipps zum Schären einer Kette und die Vorstellung des von mir verwendeten Webschurzes.

 

Heft 26 analysiert den inneren Zusammenhang  der verschiedenen Webtechniken. Damit bis Du in der Lage, verschiedenste Techniken miteinander zu kombinieren und so Deine Bänder noch variationsreicher zu gestalten.

 

Heft 27 beschäftigt sich mit verfahrenstechnischen Grundproblemen, wie verschiedenen Drehtechniken, den "Sicherungsfinger" oder das "Geheimnis des endlosen Randes". Ziel ist es, ein handgewebtes Band auch handwerklich zu optimieren und sowohl den Prozess, als auch das Ergebnis fehlerloser zu gestalten.

Heft 28 erklärt kurz die Grundlagen des Brettchenwebens mit Vierloch-Brettchen. Es ist meine persönliche Zusammenstellung, meine persönliche Verfahrensweise, mein persönliches Verständnis der Prozesse, die allem meinem Weben zu Grunde liegen. Es kann als PDF kostenlos heruntergeladen werden.



Struktur der Hefte

Jedes Heft von "Arachnes Fadenspiele" zeigt den selben Aufbau der Struktur: Einem Kapitelbeginn mit einer Beschreibung der Technik und ihrer Einschätzung folgt ein historischer Nachweis und dann technische Beschreibungen mit dem jeweiligen Einzug der Fäden in die Brettchen, Webhinweise, Untersuchungen zu Mustern, Drehtechniken und Farben und schließlich werden verschiedene Muster mit ihren Webbriefen vorgestellt.

Beispiel eines Kapitelbeginns

Jedes Kapitel wird mit einem typischen Muster der Technik, einer Einschätzung des Schwierigkeitsgrades und einer Kurzbeschreibung der Technik eingeführt.

Der blau umrandete Kasten ist der "Kleine Lehrgang", der Dich in aufsteigendem Schwierigkeitsgrad (oder in logischen Schritten) durch die verschiedenen Techniken führt. Jedes Heft  führt historische Belege für die Technik an (falls vorhanden), beschäftigt sich mit Einzug, Drehtechniken, Kontroll- und Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Techniken.

 

Beispiel einer Musterseite

Alle Muster eines Heftes sind gewebt und photografiert abgebildet. Die meisten Muster sind in einer Brettchenbreite von 20 bzw. 40 Brettchen entworfen, damit man einzelne Webbriefe besser miteinander kombinieren kann. Hier sieht man die Muster der dreifarbigen Flottiertechnik.


Beispiel einer technischen Analyse

In den technischen Beschreibungen werden Experimente mit Oberflächen-, Farb- und Mustergestaltung vorgestellt. Damit kannst Du leichter eigene Webbriefe in der entsprechenden Technik entwerfen. Oben siehst Du verschiedene Möglichkeiten, Rauten in der Missed-Hole Technik zu weben.

Beispiel von Bögen mit Webbriefen

Bögen mit Webbriefen leiten an, die Muster der Hefte nachzuweben: Zeile für Zeile und Kästchen für Kästchen - immer mit dem selben Prinzip: Ein helles Kästchen steht für eine Vorwärtsdrehung und ein dunkles für eine Rückwärtsdrehung. Hier sind es die Briefe der gegenläufigen Double-Face Technik.



Wie Du mit den Heften umgehen kannst

"Arachnes Fadenspiele" ist eine Arbeitsheftsammlung, aber eigentlich ein umfängliches durchgängiges Buch, das durchnummeriert ist und dessen Texte und Abschnitte sich aufeinander beziehen.  Ein auseinander gepflücktes Ganzes... Welche Vorteile hat solch eine Form?

 

Dein Interesse zählt

Natürlich findest Du in jedem Buch Abschnitte, die Dich nicht sonderlich interessieren oder Dir nicht gefallen. Andere Abschnitte findest Du zu kurz, aber der Umfang jedes Buches lässt es einfach nicht zu, noch genauer zu werden.

Ich habe mich bei Diesem Buch diesen Beschränkungen nicht unterworfen und jedes Kapitel, jeden Abschnitt so ausführlich wie möglich gestaltet - und so knapp wie nötig. Folge mir, wenn Du Dich angesprochen fühlst und wenn nicht, überspringe uninteressante Themen und steige an der Stelle ein, die Dir gefällt. Folge Deinen Interessen oder dem "Kleinen Lehrgang".

Sei Dein eigener Lehrherr.

 

Lose Blätter

Du hast einen schönen Webbrief gesehen und möchtest ihn unbedingt weben... aber das Buch wellt sich in der Mitte und Dein Leselineal verrutscht ständig. Du kopierst die Seite, webst, aber dann fliegt ein neuer Zettel in der Werkstatt herum.

Viel besser ist es, wenn die Seiten von Anfang an ungeheftet sind: Du kannst so viel entnehmen wie Du magst oder eigene Entwürfe mit einordnen, schließlich ist Deine Denkarbeit so wichtig, wie die irgend eines anderen.

Schreibe das Buch für dich weiter.

 


Den Überblick nicht verlieren

Du hast Dir drei oder vier Hefte angeschafft, lose Blätter fliegen herum und eigentlich weißt Du nicht mehr, wo was hingehört, weil Du ein Kreativer bist und kein Bürokrat... Kein Problem. Durchnummerierte Seiten helfen Dir, den Überblick wieder zu gewinnen - in jedem Heft und bei jedem Webbrief.

Lege Dir einen Ordner an, dann kann nichts mehr passieren.